Laufende auf der Straße, von der Seite gesehen
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Für den Fuß selbst ist dies nicht Ihr bestes Werkzeug

Das sagen wir lieber hier als nach zwei Monaten. Was es dagegen leistet: es zeigt, was Ihre Einlage weiter oben in der Kette verändert, und das ist meist die offene Frage.

Warum der Fuß der schwache Punkt ist

Das Modell setzt 26 Punkte auf den Körper, darunter Ferse und Zehe. Diese Punkte liegen auf dem Schuh. Bei einer dicken Sohle oder einer hohen Fersenkappe sitzt der gemessene Fersenpunkt systematisch ein Stück vom tatsächlichen Calcaneus entfernt, und das verschiebt den Fußwinkel beim Aufsetzen um Grade. Für eine absolute Aussage über die Fußstellung ist das zu viel.

Hinzu kommt: die für Ihr Fach wichtigste Bewegung, die Pronation, ist eine Rotation, und eine einzelne Kamera sieht keine Rotation. Was die Frontalebene liefert, ist eine Projektion, in der ein rotierter und ein everierter Fuß gleich aussehen.

Was am Fuß dennoch brauchbar bleibt: der Unterschied zwischen links und rechts, und der Unterschied zwischen zwei Aufnahmen derselben Person im selben Schuhwerk. Dieser Fehler wirkt beide Male in dieselbe Richtung und hebt sich auf.

Was stattdessen zu holen ist

Die Kette oberhalb des Fußes ist genau das, worin eine einzelne Kamera stark ist, und dort tut eine Einlage ihre Arbeit oder eben nicht.

  • Kontralaterales Beckenabsinken, links und rechts getrennt, in der mittleren Stützphase
  • Maximale Hüftadduktion während der Stützphase
  • Knievalgus in der Frontalebene (FPPA)
  • Fuß über die Mittellinie, als Prozentsatz der Körpergröße
  • Bodenkontaktzeit links gegen rechts und maximale Knieflexion in der Stützphase links gegen rechts

Vorher und nachher: die eigentliche Messung

  1. 1

    Ohne Versorgung aufnehmen

    In dem Schuhwerk, in dem die Patientin tatsächlich läuft. Zwanzig Sekunden, von hinten für die Frontalebene und von der Seite für den Rest.

  2. 2

    Mit Versorgung erneut aufnehmen

    Gleiche Schuhe, gleiche Geschwindigkeit, gleiche Kameraposition. Alles, was Sie außer der Einlage verändern, verändert die Messung mit.

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    Vergleichen

    Die Anwendung stellt beide nebeneinander und markiert, welcher Unterschied größer ist als die Streuung zwischen den Schrittzyklen. Vier Grad weniger Beckenabsinken ist etwas; vier Grad innerhalb einer Streuung von fünf ist nichts.

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    Nach sechs Wochen erneut messen

    Direkt nach der Anpassung messen Sie den mechanischen Effekt. Was nach der Gewöhnung übrig bleibt, ist eine andere Frage, mit derselben Aufnahme zu beantworten.

Häufige Fragen

Ersetzt das meine Druckmessung?
Nein, und es versucht es nicht. Eine Druckmessplatte misst Kräfte unter dem Fuß; dies misst Gelenkstellungen aus dem Bild. Verschiedene Fragen, und die Kombination ist stärker als jede für sich.
Kann ich barfuß aufnehmen?
Sie können, und der Fersenpunkt ist dann verlässlicher, weil kein Schuh dazwischen liegt. Nur messen Sie dann nicht die Situation, in der die Einlage wirkt. Für einen Vorher-nachher-Vergleich zählt es mehr, das Schuhwerk konstant zu halten, als es wegzulassen.
Wie verlässlich ist die Einteilung des Aufsetztyps?
Orientierend. Die Schwellen zwischen Rückfuß, Mittelfuß und Vorfuß stammen aus der Literatur und wurden barfuß oder in dünnen Sohlen bestimmt. Eine dicke Sohle verschiebt die gesamte Verteilung. Der Bericht nennt den Winkel daneben, damit Sie sehen, wie nah jemand an einer Grenze liegt.
Ist das ein Medizinprodukt?
Nein. Es misst und beurteilt die Qualität dieser Messung; es verknüpft keine Werte mit einem Krankheitsbild und schlägt keine Behandlung vor. Die Begründung dieser Einordnung ist öffentlich.

Messen Sie eine Versorgung vorher und nachher

Die erste Analyse ist kostenlos. Das genügt genau, um zu sehen, ob der erwartete Unterschied auch sichtbar wird.

Loslegen

Messinstrument, keine Diagnose. Die Deutung liegt bei der behandelnden Person.

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