Laufende auf der Straße, von der Seite gesehen
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Eine Messung, die Ihre Kollegin in drei Monaten wiederholen kann

Sie schauen ohnehin schon, wie jemand läuft. Dies hält fest, was Sie gesehen haben, in Zahlen, die bei der Kontrolle noch dieselbe Bedeutung haben, auch wenn jemand anderes kontrolliert.

Das Problem ist nicht das Sehen, sondern das Erinnern

Ein geübtes Auge sieht ein absinkendes Becken. Was ein Auge nicht leistet, ist, das in drei Monaten genauso wiederzusehen. Die Aufnahme von damals existiert noch, der Eindruck nicht. "Sieht besser aus" ist keine Aussage, auf die sich eine Behandlungsserie auswerten lässt: und schon gar keine, die vor einer skeptischen Patientin trägt.

Dieses Werkzeug übernimmt die Messarbeit. Vier Grad Beckenabsinken links und sieben rechts ist etwas, worauf Sie zurückkommen können. Was diese Zahlen für diese Patientin bedeuten, bleibt Ihr Urteil; die Software sagt dazu nichts, und das ist Absicht.

Wo es in die Behandlung passt

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    Beim Befund

    Zwanzig Sekunden auf dem Laufband, wenn möglich zwei Ansichten: von der Seite und von hinten. Sie haben die Ausgangswerte, bevor Sie etwas verändert haben, der einzige Moment, in dem Sie sie noch bekommen.

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    Bei der Kontrolle

    Gleicher Aufbau, gleiche Geschwindigkeit. Der Vergleich zeigt, was sich bewegt hat, und wichtiger: was innerhalb der Messstreuung geblieben ist. Ein Unterschied, der kleiner ist als die Streuung zwischen den Schrittzyklen, ist kein Unterschied.

  3. 3

    Im Gespräch

    Der Bericht enthält einen Erklärteil, der zu jedem Maß sagt, was es misst. Er ist zum gemeinsamen Durchgehen geschrieben, nicht zum Überzeugen: er enthält kein Urteil über die Werte, sondern nur, was das Maß ist.

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    Für die Überweisung

    Ein PDF über sechs Seiten mit der Messung, ihrer Qualität und den Patientendaten im Kopf. An die Sportmedizin oder die Hausärztin, ohne etwas abzutippen.

Was es an Praxiszeit kostet

Die Rechenzeit hängt von der Länge der Aufnahme und vom Rechner ab. Zwanzig Sekunden mit 120 Bildern pro Sekunde dauern auf einem gewöhnlichen Laptop etwa eine Minute, und das läuft, während Sie etwas anderes tun.

  • Aufnehmen: ein bis zwei Minuten, die Kamera steht bereits
  • Einlesen und Rechnen: ein bis zwei Minuten, im Browser
  • Bericht lesen: Seite eins sagt, ob die Aufnahme taugte
  • Mit der Patientin besprechen: so lange, wie Sie möchten

Die Akte bleibt bei Ihnen, buchstäblich

Die Aufnahme wird in Ihrem Browser verarbeitet und erreicht uns nie. Zum Server gehen Koordinaten: 26 Punkte pro Bild, aus denen sich weder ein Bild noch ein Gesicht rekonstruieren lässt. Patientendaten reisen nur mit, wenn Sie einen Bericht anfordern, stehen in dessen Kopf und werden nirgends gespeichert. Damit bleiben Sie für diese Daten allein verantwortlich, und es entsteht kein Auftragsverarbeitungsverhältnis über Gesundheitsdaten.

Die Akte, die Sie aufbauen, liegt in dem Browser, in dem Sie arbeiten. Das hat einen Preis: auf einem zweiten Rechner beginnen Sie leer, und wer seine Browserdaten löscht, löscht seine Akte. Es gibt einen Export in eine einzige Datei, und die Anwendung fragt danach, sobald die Akte wächst. Wer sie wirklich über mehrere Arbeitsplätze teilen will, installiert die lokale Fassung auf einem Praxisserver.

Was Praxen fragen

Kann ich das abrechnen?
Das hängt von Ihrer Praxis und Ihren Verträgen ab, nicht von dieser Software. Eine Laufmusteranalyse fällt in der Regel in die reguläre Behandlungszeit; als Einzelleistung bieten manche Praxen sie als Selbstzahlerleistung an. Wir haben keine Abrechnungsziffer und behaupten auch nicht, eine zu haben.
Geht es ohne Laufband?
Ja. Eine Laufstrecke von zehn Metern genügt, solange die Kamera still steht und im rechten Winkel zur Laufrichtung. Sie erhalten weniger Schrittzyklen je Aufnahme, und das zeigt sich in der Streuung: weniger Zyklen heißt ein weniger stabiler Mittelwert, und der Bericht nennt, aus wie vielen jeder Wert stammt.
Wie kleine Veränderungen kann ich nachweisen?
Das unterscheidet sich je Maß und steht im Bericht. Die Streuung zwischen den Schrittzyklen ist die Untergrenze, die sich aus einer einzelnen Aufnahme ableiten lässt. Die Anwendung führt zusätzlich die gemessene Wiederholbarkeit mit, wenn Sie dieselbe Person zweimal kurz hintereinander aufnehmen.
Darf der Bericht in die Patientenakte?
Er ist dafür gemacht: Patientendaten im Kopf, Datum, die Messung, deren Qualität und die behandelnde Person. Was fehlt, ist eine Schlussfolgerung, denn die ist Ihre. Das ist zugleich der Grund, warum dies kein Medizinprodukt ist.
Und wenn die Aufnahme nichts taugt?
Dann sagt Seite eins das, mit dem, was fehlte, und was dagegen hilft. Zu niedrige Bildrate, Kamera schräg, ein Bein aus dem Bild, zu wenige Schrittzyklen. Eine Messung, der man nicht trauen kann, ist schlechter als keine.

Probieren Sie es mit einer vorhandenen Aufnahme

Die erste Analyse ist kostenlos und liefert einen vollständigen Bericht, ohne Wasserzeichen. Dann beurteilen Sie selbst, ob er in Ihre Akte passt.

Loslegen

Messinstrument, keine Diagnose. Die Deutung liegt bei der behandelnden Person.

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